DARMSTADT – Mit Bauhelmen auf dem Kopf spazierten Vertreter von TU, Land und Stadt am Montagnachmittag in die große Grube am Kantplatz, um eine Zeitkapsel im Fundament einzubetonieren: Grundstein für ein neues Forschungszentrum zum Thema Cybersicherheit (CYSEC) im Martinsviertel.

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Erst Mitte September war bekannt gegeben worden, dass das Zentrum für angewandte Cybersicherheit, kurz CRISP, zum dauerhaften nationalen Forschungszentrum ausgebaut werden soll. „Die Richtung ist vorgegeben und wir wollen auf dem Pfad bleiben“, so TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel. Gemeinsam mit dem Profilbereich Cybersicherheit, „können wir zeigen, wie stark die IT-Forschung in Darmstadt ist“.

„Das neue Gebäude holt die Cybersicherheit in die Stadtmitte – und zeigt damit ihre Bedeutung für uns alle“, so Professor Johannes Buchmann, Leiter des Fachgebietes Theoretische Informatik und Sprecher des TU-Profilbereichs Cybersicherheit. Der Kantplatz sei einer der tollsten Standorte, die es in Darmstadt gebe. „Wir können hier einen IT-Campus in der Innenstadt aufbauen.“

Das Institut liegt in unmittelbarer Nähe zu den Fachbereichen Informatik, Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Informationstechnik. Beste Arbeitsbedingungen also für die interdisziplinär arbeitenden Wissenschaftler des Profilbereichs. Zum Oktober wird es beispielsweise eine neue Professur geben. Das Thema lautet „Wissenschaft und Technik für Frieden und Sicherheit“.

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Quelle: http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/forschungszentrum-entsteht-am-kantplatz_18207694.htm

Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit