Kilian Demuth, M.Sc.

demuth(at)peasec.tu-darmstadt.de

Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Doktorand

Technische Universität Darmstadt, Fachbereich Informatik,
Wissenschaft und Technik für Frieden und Sicherheit (PEASEC)
Pankratiusstraße 2, 64289 Darmstadt, Raum 110

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DE

Kilian Demuth, M.Sc. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl Wissenschaft und Technik für Frieden und Sicherheit (PEASEC) im Fachbereich Informatik der Technischen Universität Darmstadt. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der IT-Sicherheit insbesondere auf den Themen „Privatsphäre“ und „Benutzbare Sicherheit und -Privatheit“, an denen er im Rahmen von CYWARN, CROSSING und ATHENE arbeitet. Hierbei beschäftigt er sich insbesondere mit Open Source Intelligence (OSINT).
Er studierte Informatik (B.Sc.) und IT-Sicherheit (M.Sc.) an der Technischen Universität Darmstadt. In seiner Masterthesis im Projekt CROSSING erarbeitete er eine Methode, mit der sichere Anwendungen auch für unerfahrene Nutzer benutzbar entwickelt werden können. Während des Masterstudiums war er als Hilfswissenschaftler bei PEASEC und SEEMOO tätig.

EN

Kilian Demuth, M.Sc. is a research associate and doctoral student at the Chair of Science and Technology for Peace and Security (PEASEC) in the Department of Computer Science at Darmstadt University of Technology. His research interests lie in the area of IT security, especially on the topics of „privacy“ and „usable security and privacy“, on which he is working within CYWARN, CORSSING and ATHENE. In this context, he is particularly concerned with Open Source Intelligence (OSINT).
He studied computer science (B.Sc.) and IT security (M.Sc.) at the Technical University of Darmstadt. In his master thesis in the project CROSSING, he developed a method to make secure applications usable even for inexperienced users. During his master studies he worked as a research assistant at PEASEC and SEEMOO.

Publikationen

  • Jasmin Haunschild, Kilian Demuth, Henri-Jacques Geiß, Christian Richter, Christian Reuter (2021)
    Nutzer, Sammler, Entscheidungsträger? Arten der Bürgerbeteiligung in Smart Cities
    HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik ;58. doi:10.1365/s40702-021-00770-8
    [BibTeX] [Abstract] [Download PDF]

    Digitalisierung ist ein präsenter Faktor in vielen Städten. So existieren bereits viele Smart-City-Initiativen, bei denen Städte versuchen, ihre Prozesse durch Erfassung und Verknüpfung von Daten, oft unter Zuhilfenahme von Datenplattformen, zu optimieren. In Anbetracht der damit einhergehenden großen Investitionen und Veränderungen wird Bürgerbeteiligung als zentraler Faktor für den Erfolg solcher Initiativen betrachtet. Bisher ist allerdings nicht klar, was typische Beteiligungsformate von Smart-City-Initiativen sind und welche Rolle(n) BürgerInnen dabei einnehmen. Dieser Beitrag leitet mittels einer Literaturanalyse zu Smart Cities ein Kategorienschema zu typischen Bürgerbeteiligungsarten ab. Die Analyse ergab, dass sich Einbindung von BürgerInnen in politische Entscheidungen und bei der Entwicklung technischer Artefakte maßgeblich auf e‑Government oder Participatory Design bezieht. Im Hinblick auf die Beteiligungsarten zeigt sich, dass Makrofabriken, Living Labs und Open-Data-Plattformen häufige Ansätze sind, um BürgerInnen als Co-Creators einzubinden. Zudem werden BürgerInnen mit Citizen Sensing zur Erfassung von Daten oder Missständen einbezogen. Dabei zeigen sich sowohl aktivere, als auch eher passive Beteiligungsarten. Die Analyse zeigt, dass die Einbindung von BürgerInnen häufig entweder auf eine Beteiligung an politischen Entscheidungen oder an der Entwicklung technischer Artefakte abzielt. Auch wenn keine klare Abgrenzung möglich ist, sind diese Ansätze dann eher durch e‑Government oder Participatory Design inspiriert.

    @article{haunschild_nutzer_2021,
    title = {Nutzer, {Sammler}, {Entscheidungsträger}? {Arten} der {Bürgerbeteiligung} in {Smart} {Cities}},
    volume = {58},
    url = {https://peasec.de/paper/2021/2021_HaunschildDemuthGeissRichterReuter_NutzerSammlerEntscheidungstragerBuergerbeteiligungSmartCities_HMD.pdf},
    doi = {10.1365/s40702-021-00770-8},
    abstract = {Digitalisierung ist ein präsenter Faktor in vielen Städten. So existieren bereits viele Smart-City-Initiativen, bei denen Städte versuchen, ihre Prozesse durch Erfassung und Verknüpfung von Daten, oft unter Zuhilfenahme von Datenplattformen, zu optimieren. In Anbetracht der damit einhergehenden großen Investitionen und Veränderungen wird Bürgerbeteiligung als zentraler Faktor für den Erfolg solcher Initiativen betrachtet. Bisher ist allerdings nicht klar, was typische Beteiligungsformate von Smart-City-Initiativen sind und welche Rolle(n) BürgerInnen dabei einnehmen. Dieser Beitrag leitet mittels einer Literaturanalyse zu Smart Cities ein Kategorienschema zu typischen Bürgerbeteiligungsarten ab. Die Analyse ergab, dass sich Einbindung von BürgerInnen in politische Entscheidungen und bei der Entwicklung technischer Artefakte maßgeblich auf e‑Government oder Participatory Design bezieht. Im Hinblick auf die Beteiligungsarten zeigt sich, dass Makrofabriken, Living Labs und Open-Data-Plattformen häufige Ansätze sind, um BürgerInnen als Co-Creators einzubinden. Zudem werden BürgerInnen mit Citizen Sensing zur Erfassung von Daten oder Missständen einbezogen. Dabei zeigen sich sowohl aktivere, als auch eher passive Beteiligungsarten. Die Analyse zeigt, dass die Einbindung von BürgerInnen häufig entweder auf eine Beteiligung an politischen Entscheidungen oder an der Entwicklung technischer Artefakte abzielt. Auch wenn keine klare Abgrenzung möglich ist, sind diese Ansätze dann eher durch e‑Government oder Participatory Design inspiriert.},
    journal = {HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik},
    author = {Haunschild, Jasmin and Demuth, Kilian and Geiß, Henri-Jacques and Richter, Christian and Reuter, Christian},
    year = {2021},
    keywords = {Projekt-ATHENE-SecUrban, HCI, Student, Projekt-emergenCITY},
    }