Eintägiger Workshop im Rahmen der Mensch und Computer 2018 (2.-5.9.2018 in Dresden)

Voraussichtlicher Tag: Mo. 3.9.2018

Einreichungsdeadline: Mo. 11.6.2018

Fachgruppe „Mensch-Maschine-Interaktion in sicherheitskritischen Systemen“ im Fachbereich Mensch-Computer-Interaktion (MCI), Gesellschaft für Informatik (GI)

Submission-System: https://www.conftool.com/muc2018

Motivation

Motivation

Computer unterstützen Menschen heute zunehmend in sicherheitskritischen Kontexten und Notfallsituationen: Beispielsweise in der Medizin und Produktion, aber auch im Verkehr und Katastrophenschutz begegnen wir immer häufiger digitalen Systemen, mit denen wir interagieren. Vor allem mobile Anwendungen haben im Laufe der letzten Jahre immer mehr an Relevanz gewonnen. Aufgrund vielfältiger Einsatzmöglichkeiten müssen hier diverse Disziplinen zusammenwirken, um die Kooperation zwischen Mensch und Maschine zu gestalten. Doch auch die Zusammenarbeit zwischen Menschen wird zunehmend technologisch unterstützt, was sich u.a. in der steigenden Popularität sozialer Medien widerspiegelt. Mithilfe solcher Systeme kann eine Kommunikation, Awareness und Koordination insbesondere in der Krisenbewältigung angestrebt und erreicht werden, sie bringen aufgrund ihrer teilweise technischen Komplexität aber auch Probleme mit sich.

Die möglichen Arten der Interaktion und ihre Problemstellungen sind der Fokus dieses Workshops, in dessen Vordergrund die Diskussion steht, wie Methoden, Prozesse und Ziele an den besonderen Bereich der sicherheitskritischen Systeme adaptiert werden können.

Die Bedeutung der beschriebenen Thematik wird seit einigen Jahren auch durch die Fachgruppe „Mensch-Maschine-Interaktion in sicherheitskritischen Systemen“ des Fachbereichs „Mensch-Computer-Interaktion“ der Gesellschaft für Informatik (GI) repräsentiert. Eine Aktivität ist ein seit 2014 jährlich auf der „Mensch und Computer“, der größten wissenschaftlichen Konferenz zu Mensch-Maschine-Interaktion im deutschsprachigen Raum, stattfindender Workshop.

 

Workshop / CfP

Workshop / CfP

Im Zentrum dieses Workshops stehen Erkenntnisse zur Mensch-Computer-Interaktion in sicherheitskritischen Anwendungsgebieten. Da in solchen Feldern – etwa Katastrophenmanagement, Verkehr, Produktion oder Medizin – immer häufiger MCI stattfindet, sind viele wissenschaftliche Gebiete, unter anderem die Informatik, zunehmend gefragt. Die Herausforderung besteht darin, bestehende Ansätze und Methoden zu diskutieren, anzupassen und innovative Lösungsansätze zu entwickeln.

Beispielhafte Themenkomplexe sind:

  • Usability und User Experience in sicherheitskritischen Systemen
  • Mobile oder am Körper tragbare interaktive Systeme
  • Mobile Apps, z.B. in der Bevölkerungswarnung
  • Soziale Medien, Selbsthilfe, Crowdsourcing, Digital Volunteers, Crisis Mapping
  • Social Media Analytics, Data Mining, Echtzeitverarbeitung, Decision Making
  • Sicherheitskritische MCI in Krisen, Katastrophen, Krieg und Frieden
  • Interface-Standardisierung und stabile Kommunikation zwischen IT-Systemen
  • Innovative MCI in Design, Analyse oder Evaluation interaktiver Anwendungen
  • Best Practices und Strategien für die Entwicklung von Systemen zur Stabilität und Informationsunterstützung im sicherheitskritischen Kontext
  • Fallstudien, Use Cases und Evaluation in Unternehmen, Organisationen, Behörden und der Bevölkerung
  • Interdisziplinäre Ansätze und Methoden

Deadline: 6.6.2018 (Artikel im Umfang von 4-8 Seiten, angenommene Artikel werden in den Workshop-Proceedings der Mensch und Computer in der Digital Library des Fachbereichs MCI der GI veröffentlicht)

Einreichungssystem

Programmkomitee: Christian Reuter, Technische Universität Darmstadt | Tilo Mentler, Universität zu Lübeck | Simon Nestler, Hochschule Hamm-Lippstadt | Stefan Geisler, Hochschule Ruhr-West | Michael Herczeg, Universität zu Lübeck | Thomas Ludwig, Universität Siegen | Volkmar Pipek, Universität Siegen | Jens Pottebaum, Universität Paderborn

Hierauf aufbauend besteht die Möglichkeit der Einreichung eines Beitrags in einem Special Issue.

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

 

Geplanter Ablauf

Geplanter Ablauf

Im Workshop werden für jeden eingereichten und positiv begutachteten Beitrag bis zu 20 Minuten eingeplant.

  1. Ein Impulsvortrag des jeweiligen Autors soll hierbei deutlich weniger als die Hälfte der Zeit füllen (etwa fünf Minuten) und Motivation, wissenschaftliche Fragestellung und den bisher gewählten Ansatz bzw. das Konzept oder die Kernergebnisse verdeutlichen.
  2. Hierauf aufbauend sollen die Vortragenden selbst die Organisatoren und Teilnehmer des Workshops mithilfe interaktiver Elemente (Diskussion, Karten, Mini-Fragebogen, Participatory Design, etc.) einbeziehen, um bestehende Konzepte zu entwickeln und neue Ideen zu generieren.
  3. Diskussion und Interaktion sollen dementsprechend einen signifikanten Stellenwert erfahren, gerade im Hinblick auf die Weiterentwicklung der jeweiligen Forschung.

Grundlegende Materialien (Moderationskoffer) werden wir stellen – spezielle Materialien sind selbst mitzubringen.

  • 11:00-12:30: WS Session 1:
    • Workshop-Einführung (Themenspektrum); 45min
    • Erste Beiträge (45min)
  • 14:00-15:30: WS Session 2: Workshop
    • Weitere Beiträge (90min)
  • 16:00-17:30: WS Session 3: Workshop mit Fachgruppensitzung
    • Weitere Beiträge (45min)
    • Ausblick und Fachgruppensitzung (45min)

Details

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Einreichen und veröffentlichen

Fristen und Termine

  • Einreichung des Beitrages: 11.6.2018
  • Benachrichtigung/Feedback: 25.6.2018
  • Einreichung des finalen Beitrages: 30.6.2018
  • Workshop auf der M&C: an einem Tag zwischen dem 2.-5.9.2018

Programmkomitee

  • Christian Reuter, Technische Universität Darmstadt
  • Tilo Mentler, Universität zu Lübeck
  • Simon Nestler, Hochschule Hamm-Lippstadt
  • Stefan Geisler, Hochschule Ruhr-West
  • Michael Herczeg, Universität zu Lübeck
  • Thomas Ludwig, Universität Siegen
  • Volkmar Pipek, Universität Siegen
  • Jens Pottebaum, Universität Paderborn

 

 

5. Workshop Mensch-Maschine-Interaktion in sicherheitskritischen Systemen